Tiger Christensen ist einer von 22 deutschen Startern bei der German Challenge powered by VcG 2026 im Wittelsbacher GC. | © DGV/Kirmaier

Erst Neuburg, dann Liverpool

Mein Ziel diese Woche ist klar: Top Ten oder gewinnen. Der Platz spielt sich dieses Jahr etwas härter, gerade die Grüns verzeihen weniger – das verlangt mehr Kontrolle und Nachdenken statt blindem Draufloshauen“, sagt Tiger Christensen. Der 22-Jährige ist der jüngste der 22 deutschen Teilnehmer bei der German Challenge powered by VcG und freut sich auf das Heimspiel im Wittelsbacher GC, ehe er zum Major nach England reist. Die Teilnahme dafür hatte sich der College-Spieler aus Arizona über den Final Qualifier gesichert. 

 

Grundsätzlich ist eine deutsche Woche für mich einfach angenehmer: deutsche Supermärkte, meine Sprache, alles fühlt sich vertraut an. Auf dem Platz selbst merke ich davon nichts, aber der Support der Fans hier ist jedes Mal etwas Besonderes. Schön ist es nach der Runde, wenn ich mit Leuten auf Deutsch reden kann und alles um mich herum irgendwie aussieht wie zu Hause. Es ist immer schön, in der Heimat zu spielen – das macht einen riesigen Unterschied“, so Christensen.

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Christensen misst sich bei der sechsten Auflage der German Challenge powered by VcG (HotelPlanner Tour) mit einem internationalen Feld. Die Chancen auf einen deutschen Sieger stehen vielleicht so gut wie nie. „Ich freue mich, dem Champion am Sonntag den Pokal überreichen zu dürfen. Noch mehr freue ich mich, wenn er diesmal aus Deutschland kommt“, so Achim Battermann, Stellvertretender Präsident des Deutschen Golf Verbandes, beim ProAm am Mittwoch. Bisher kamen die Gewinner im Wittelsbacher GC aus Spanien (2), Italien, Dänemark und Südafrika. Zu den deutschen Favoriten gehören 2026 unter anderem DP World Tour-Sieger Max Kieffer, Olympia-Teilnehmer Hurly Long, eben Christensen und Asian Tour-Sieger Dominic Foos, der 2023 mit Platz zwei im Wittelsbacher GC begeistert hatte.

 

Weitere deutsche Starter sind Yannik Paul, Max Rottluff, Marc Hammer, Allen John, Nick Bachem, Jannik de Bruyn, Jan Schneider, Linus Lang, Christian Bräunig, Alex Knappe, Anton Albers, Michael Hirmer, Frederik Eisenbeis, Velten Meyer, Fabius Will Bradhering, Nicolas Horder, Thomas Schmidt und Philipp Katich, 2025 bester Deutscher auf Rang vier. Im Feld findet sich zudem gut ein Dutzend Spieler mit einem DP World Tour-Titel in der Vita; insgesamt verteilen sich rund 30 Turniersiege in Liga eins auf die illustre Gruppe internationaler Spitzengolfer im Starterfeld der sechsten German Challenge powered by VcG im Wittelsbacher GC.

 

 

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