German Challenge powered by VcG - Hintergründe

Wer organisiert die German Challenge powered by VcG?

Die Veranstalterrolle übernimmt die Deutsche Golf Sport GmbH (DGS) und ist insofern für die Gesamtorganisation verantwortlich. Aus der Taufe gehoben haben das Turnier der Deutsche Golf Verband (DGV), die DGS sowie die PGA of Germany. Aber erst die Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e.V. (VcG) konnte durch ihre finanzielle Unterstützung die langfristige Sicherung (2021-2026) dieses Turniers für Deutschland gewährleisten.

Wie hoch ist das Preisgeld der German Challenge powered by VcG?

Das Preisgeld liegt bei 300.000€.

Wie wird gespielt, welches Format?

Das Feld besteht aus maximal 156 Spielern. Donnerstag und Freitag wird um den Einzug ins Wochenende gespielt. Der Cut erfolgt bei Platz 60 zzgl. aller schlaggleichen Spieler. Samstag und Sonntag geht es dann um die Platzierungen und die Aufteilung des Preisgeldes unter den verbleibenden Spielern. Es wird Zählspiel von Donnerstag bis Sonntag gespielt.

 

Wie viele Startplätze gibt es bei der German Challenge powered by VcG und wie viele davon sind für Spieler aus Deutschland reserviert?

Bei der German Challenge gibt es 156 Startplätze. Bis zu 50 Startplätze können vom Veranstalter sowohl an deutsche als auch an internationale Spieler vergeben werden, wobei darunter maximal 6 Amateure sein dürfen. Die Mindestvorgabe bei Amateuren ist HCPI 0.

Was hat es für Vorteile, wenn ein HotelPlanner Tour-Event (ehem. Challenge Tour) in Deutschland ausgetragen wird?

Ein Turnier im eigenen Land bietet den aufstrebenden deutschen Golfspielern, die eine Profikarriere anstreben, enorme Chancen: Deutsche Golfspieler sind insbesondere in der jüngsten Zeit sehr erfolgreich: Wie schon im Jahr 2019 ist es den deutschen Spielern auch im Jahr 2020 gelungen, im europäischen Medaillenspiegel über alle Altersklassen hinweg die meisten Podiumsplätze zu erreichen. Insbesondere der männliche Nachwuchs hat beeindruckende Leistungen gezeigt: 2020 hat ein deutsches Team zum ersten Mal eine EM-Goldmedaille errungen und stellt aktuell mit Matthias Schmid einen Back-to-Back Europameister.
Noch liegt unser Land allerdings im Profi-Bereich in Europa hinter den Briten, Frankreich, Italien und Spanien zwar gesichert im Top-Ten-Segment – gemessen an Spielern in der Weltrangliste. Es stoßen aber vergleichsweise zu wenige Spieler in den Top-Bereich der European Tour oder gar PGA Tour vor. Ein wesentliches Erfolgsmoment der o. g. erfolgreicheren Nationen ist, dass sie jeweils eine große Anzahl an Challenge-Tour-Events ausrichten, bei welchen für die jeweilen Spieler je Event bis zu 50 Startplätze sichergestellt werden können. Dies bedeutet, dass sich diese Spieler so durch eine häufige Teilnahme – die Startplätze werden mit anderen Nationen getauscht – auf der Challenge Tour gezielt weiterentwickeln können.
Talent und das Wettkämpfen im Amateurbereich sind nur eine Erfolgsvoraussetzung. Geregelte und häufige Spielmöglichkeiten auf der Tour erhöhen einerseits die Chancen zum Erreichen der European Tour Ebene, andererseits bereitet die Spieler nur der harte Wettkampf auf Challenge-Tour-Niveau für ein Etablieren auf der European Tour vor. Deutschland hat seit vielen Jahren kein Challenge-Tour-Event mehr ausgetragen und benötigt dringend den Zugriff auf diese Wettkampfebene.