Halbzeit bei der German Challenge im Wittelsbacher GC: Der Südafrikaner JC Ritchie (l.o.) führt, der Italiener Enrico Di Nitto (r.) schießt Platzrekord und drei Deutsche lauern in den Top 20. | © DGS, Tobias Kuberski/Getty Images

Ritchie führt, Di Nitto mit Platzrekord und deutsches Trio Top 20

Runde zwei der German Challenge powered by VcG ist bei optimalen Golfbedingungen zu Ende gegangen. Kaum Wind, Sonne satt und angenehme Temperaturen um die 25-Grad-Marke. Der Wittelsbacher GC zeigt sich beim einzigen Event der HotelPlanner Tour auf deutschem Boden von seiner besten Seite. Für die Gastfreundschaft bedankte sich der Italiener Enrico Di Nitto am Freitag mit einer sagenhaften 64 (-8). Platzrekord von Matti Schmid aus dem Jahr 2021 (63/-8 bei Par 71) eingestellt. Den 32-jährigen Römer hat keiner so recht auf dem Zettel, schließlich belegt er Rang 1241 in der Weltrangliste und Platz 220 in der Order of Merit. Am Freitag im Wittelsbacher GC war er der Beste und schob sich vor auf Rang zwei. Überraschungen sind immer gut.

 

Als Führender geht der Südafrikaner JC Ritchie ins Wochenende. Mit gesamt -11 (67, 66) dürfte auch er gut träumen, zumal er als Sechster der Gesamtwertung der HotelPlanner Tour schon eher zum engeren Favoritenkreis gehört. „Es war ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt heute da draußen, aber meistens lief es ganz gut für mich. Die sechs Birdies auf den ersten sieben Bahnen waren natürlich ein großartiger Start für mich. Hinten raus lief es dann zwar teils unglücklich, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit diesem Score nach zwei Runden“, so Ritchie. Er wird am Samstag der Gejagte sein, wenn Durchgang drei um 8 Uhr beginnt.

Der Südafrikaner führt einen Schlag vor dem Duo Di Nitto und Tom Lewis. Der Engländer steht ebenso bei -10. Beste Deutsche zu Halbzeit sind Hurly Long, Michael Hirmer und Tim Tillmanns, die bei gesamt -6 Rang 13 teilen und Blickkontakt zu den Top Ten haben. Long: „Ich bin sehr zufrieden mit den ersten beiden Runden. Ich finde, der Platz ist sehr tricky und man hat manchmal auch nach einem guten Schlag einen Baum vor sich – das ist anspruchsvoll. Meine Taktik war eine Mischung aus konservativen Schlägen, aber manchmal auch etwas aggressiver. Der Mix hat für mich und mein Spiel gut gepasst. Die Taktik bleibt auch für das Wochenende die gleiche und obwohl hier viele Leaderboards auf dem Platz stehen, schaue ich da jetzt noch nicht drauf. Dafür ist es noch zu früh.“

 

Auch Tiger Christensen (69, 70/-5) ist einer von sechs Deutschen, die es in den Cut geschafft haben. Der Hamburger ist bei seiner ersten Teilnahme beeindruckt von der Anlage des Wittelsbacher GC: „Einen grundsoliden Start ins Turnier zu haben, ist auf jeden Fall hier ziemlich wichtig. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall aufs Wochenende auf diesem anspruchsvollen Golfplatz. Teilweise kann man auf dem Fairway liegen und hat trotzdem einen Baum vor der Nase, deswegen muss man auf jeden Fall schauen, dass man die richtigen Längen vom Tee schlägt“, so Christensen. Ihm mache es großen Spaß, vor den heimischen Fans zu spielen. So sei der Wohlfühlfaktor besonders hoch.

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Ebenso sehr zufrieden mit seinen ersten 36 Löchern kann Tillmanns sein. Wie Hirmer und Long spielte auch er zweimal eine 69. „Ich hatte an den ersten beiden Tagen einen guten Game-Plan und bin gut vom Tee gekommen. Das ist hier sehr wichtig. Bei manchen Löchern muss man auch mal etwas kürzer abschlagen, damit man etwas Abstand zu den Bäumen hat. Das hat gut geklappt und mir Chancen ermöglicht, von denen ich auch ein paar nutzen konnte. Es ist schön, dass ich hier in Deutschland spielen kann und es freut mich, dass ich gut dabei bin. Am Wochenende geht es darum, so viele Birdies wie möglich zu machen“, so Tillmanns zuversichtlich.

 

14 Deutsche waren am Donnerstag ins Turnier gestartet. Mit Nico Horder war ein Lokalmatador quasi Last Minute ins Feld gerutscht, nachdem kurzfristig noch ein Teilnehmer ausgefallen war. Sechs davon werden am Wochenende um Preisgeld spielen: Neben Long, Tillmanns, Christensen und Hirmer sind das Philipp Macionga (68, 71/-5) und Philipp Katich (70, 70/-4). Am Cut gescheitert sind dagegen Marc Hammer und Wolfgang Glawe (beide Par), Max Schmitt (+1), Anton Albers (+2), Nico Horder (+3), Tjelle Rieger (+5), Velten Meyer (+13) und Nils-Levi Bock (-1). Letzterer war einer von drei deutschen Amateuren und feierte sein Tourdebüt bei der German Challenge 2025. Mit einer sehr soliden 69 verabschiedet sich Bock aus dem Turnier und kann somit am Wochenende für seinen GC St. Leon-Rot am letzten Spieltag der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf in Mannheim aufteen. 

 

 

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